NEIN zum Logistikzentrum Philippsburg

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Ein herzliches DANKE
für die Unterstützung!

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde der neue Bauantrag der Fa. Dietz vorgestellt. Das Landratsamt hat aber aktuell noch keine Baugenehmigung erteilt.

Da die Firma Dietz im neuen Bauantrag auf den „Erweiterungsbau“ (erstes Bürgerbegehren) verzichtete, hätte der Gemeinderat den damals gefassten Beschluss auf Antrag der CDU zurücknehmen können.

Damit hätte der Gemeinderat gleichzeitig verhindert, dass der Logistiker später wieder problemlos vergrößern kann. Die Mehrheit im Gemeinderat wollte das leider nicht und man nahm auch den zweiten Beschluss nicht zurück.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die „Begründung“ der ULi, warum sie die Beschlüsse nicht zurückgezogen hat. So „argumentierte“ man im letzten Stadtanzeiger wie folgt: „Wenn dieser Beschluss zurückgenommen werden würde, so wäre das erste Bürgerbegehren hinfällig.“

„Bürger unserer Stadt haben mit ihrer Unterschrift entschieden, dass ein solches Bürgerbegehren durchgeführt werden muss…“ (???)

Das soll eine Begründung sein? Eine größere Fehlinterpretation und Verdrehung der Tatsachen ist wohl kaum möglich. Deshalb explizit für die ULi: Die Bürgerbegehren wurden schon durchgeführt und mit großem Erfolg abgeschlossen. Die Bürgerbegehren waren Mittel zum Zweck. Es sind Instrumente, die es Bürgern erlauben, ihre Interessen zu verteidigen, wenn es ihre gewählten Vertreter nicht tun.

Nachdem alle erforderlichen Kriterien für die Bürgerbegehren erfüllt waren, hätte der Gemeinderat seine Beschlüsse zurücknehmen können. Das wollte man aber nicht! Die Befürworter wollten den Bürgerentscheid (einschließlich Wahlkosten von ca. 15 000 €!!). Sie haben damit wieder gegen berechtigte Wählerinteressen und eine Zukunft in dieser Stadt gestimmt.

Die Unternehmer hat es sicher gefreut. Sie haben den Gewinn und wir die Lasten.

Nach diesen Informationen kann jeder selbst entscheiden, wie er die Aussagen der ULi bewertet. In Sachen Transparenz und „Seifert Logistik“ lesen sie bei uns demnächst mehr. Auch hier wird es Zeit für mehr Realismus.

Bis dahin kämpft die BI weiter „Für ein lebenswertes Philippsburg“.


Nach einer versprechungsreichen Vorstellung der Firma Seifert Logistik, als künftiger Mieter auf dem Gelände der ehemaligen Salmkaserne, konnte man sich in der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung wieder ein Bild von der Entscheidungskompetenz und dem Realitätssinn der Befürworter in Sachen „ Logistikzentrum“ machen.

Nachdem der Unternehmer keine konkreten Aussagen zu Arbeitsplätzen, LKW- Verkehr, Schichtbetrieb usw. machte und alles im Bereich des Vagen und des Vermuteten blieb, beharrten die Befürworter weiter auf ihren Beschlüssen. Kritik war für sie nicht angebracht.

Selbst der Vortrag von Herrn Coenen (CDU), zutreffend kritisch und mit einem eindringlichen Appell an alle Ratsmitglieder, verhallte ungehört. Man besitzt ja noch die Mehrheit, wozu braucht man also reale Argumente und Fakten?

Der BI reichen Plattitüden nicht und europaweit agierende Unternehmer, die angeblich keine Aussagen zu ihrem zukünftigen Standort machen können, lassen bei uns alle Alarmglocken schrillen.

Wir haben deshalb recherchiert und Folgendes herausgefunden: Laut eigenem Internetauftritt der Firma Seifert beschäftigt die Firma ca. 1900 Arbeiter an 43 Standorten, also durchschnittlich nur 44 Arbeiter pro Standort. Hatte man vor der damaligen Inbetriebnahme auch das Fünffache als Lockmittel genannt??

Diese Zahl bestätigt den Vorwurf der BI: Für NICHTS opfert man unser jetziges Leben und die Zukunft der Stadt.

Wir sind gespannt, welche Anstrengungen die Befürworter jetzt unternehmen werden, um ihre eklatanten Fehler wieder gut zu machen.

Aus dieser Verantwortung werden wir sie nicht entlassen, nachdem sie sich unseren Argumenten gegenüber ignorant und arrogant gezeigt haben.

Wir sind nicht bereit für ein NICHTS alle bekannten Belastungen zu ertragen.

Wir kämpfen weiter „Für ein lebenswertes Philippsburg“!!!



EHEMALIGES KASERNENGELÄNDE SOLL BEBAUT WERDEN



In Philippsburg will eine Bürgerinitiative die Ansiedlung eines großen Logistik-Unternehmens verhindern. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass es über die Pläne zur Ansiedelung zwei Bürgerentscheide geben wird.

In den Bürgerentscheiden am 9. Dezember geht es um die Größe des Bauvorhabens und um eine mehrere Millionen Euro teure Straße, die dafür gebaut werden soll. Das Logistikzentrum soll auf dem Gelände der früheren Salmkaserne entstehen, heute ist dort weitgehend Brachland und es ist in Privatbesitz.

Am Mittwoch hat sich das Ulmer Logistik-Unternehmen Seifert vorgestellt, das dort künftig einen Standort betreiben will. Bürgermeister Martus und eine Mehrheit im Gemeinderat versprechen sich vor allem neue Arbeitsplätze, die "Bürgerinitiative für ein lebenswertes Philippsburg" befürchtet dagegen unter anderem eine enorme Belastung durch Lkw-Verkehr.



Transparente gegen geplantes Logistikzentrum

Die Bürgerinitiative (BI) für ein lebenswertes Philippsburg verstärkt den Widerstand. 15 große Transparente sind bereits an verschiedenen Plätzen aufgestellt. Jetzt hängt ein weiteres am Ortseingang von Huttenheim aus Richtung Neudorf. In dicken Lettern ist zu lesen: „Philippsburger wehrt euch. Nein zum Logistikzentrum.“ Auch mit dieser Aktion bereitet sich die Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Philippsburg“ auf die zwei von ihr durchgesetzten Bürgerentscheide vor.Vorgesehen sind Plakate, Banner, Flyer, Infostände und Veranstaltungen, um die Hauptbedenken zu verdeutlichen: Die Einwohner befürchten, wie es heißt, zunehmenden Lärm, mehr Abgasbelastung, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Feinstaub und hohe Verkehrszahlen, die zu einem Verkehrschaos führen.

Für die BI handelt es sich, wie in ihrem Flyer steht, um ein „monströses Logistikzentrum“. Gelockt werde mit ungewissen Arbeitsplätzen, wozu niemand irgendwelche Angaben machen will, um sich hinterher nicht rechtfertigen zu müssen. Auch bestehe keine Aussicht auf finanzielle Vorteile, etwa durch Gewerbesteuereinnahmen, die nachweislich nicht fließen, so die BI. Verwiesen wird auf Aussagen der Bürgerinitiative in Wiesental, die sich dort vor zwei Jahren gegen das geplante Dietz-Logistikzentrum erfolgreich wehrte. Nach offiziellen Aussagen hätte das Projekt „bis zu 80 mögliche Arbeitsplätze“ geboten. Nach Schätzungen der BI wäre hingegen der LKW-Verkehr um mindestens 800 LKW-Fahrten pro Tag gestiegen.



banner aufstellen

Die Bürgerinitiative verstärkt den Widerstand. 15 große Transparente sind bereits an verschiedenen Plätzen aufgestellt. Jetzt hängt ein weiteres am Ortseingang von Huttenheim aus in Richtung Neudorf. In dicken Lettern ist seit Samstag zu lesen: „Philippsburger wehrt Euch. Nein zum Logistikzentrum.“ Mit dieser Aktion bereitet sich die Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Philippsburg“ auf die beiden von ihr durchgesetzten Bürgerentscheide vor.

Vorgesehen sind Plakate, Banner, Flyer, Infostände und Veranstaltungen, um die Hauptbedenken zu verdeutlichen: Die Einwohner befürchten, wie es heißt, zunehmenden Lärm, mehr Abgasbelastung, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Feinstaub und hohe Verkehrszahlen, die zu einem Verkehrschaos führen durch das große Logistikzentrum, das hier auf dem früheren Kasernengelände entstehen soll.

Für die BI handelt es sich, wie in ihrem Flyer steht, um ein „monströses Logistikzentrum“. Gelockt werde mit ungewissen Arbeitsplätzen, wozu niemand irgendwelche Angaben machen will, um sich hinterher nicht rechtfertigen zu müssen. Auch bestehe keine Aussicht auf finanzielle Vorteile, etwa durch Gewerbesteuereinnahmen, die nachweislich hier nicht fließen werden, so die BI.



Die BI reichte auch ihr zweites Bürgerbegehren fristgerecht beim Bürgermeister ein.

Zweite Zufahrt Buergerbegehren

Es richtet sich gegen die zweite Zufahrt, die der Logistiker braucht, um hier ansässig zu werden und die vermutlich noch mehr Logistikunternehmen anlocken wird.

Diese Infrastrukturmaßnahme und ihre Unterhaltung werden von der Stadt Philippsburg zu tragen sein, ohne, dass sich das jemals bezahlt machen wird.

Man kann hier mit vielen Millionen rechnen, Millionen, die die Stadt gar

nicht haben wird, denn wirkliche Einnahmequellen fehlen.

Wer erlebt hat, wie man Eltern wegen Beitragserhöhungen im Kindergarten bangen ließ, versteht die Welt nicht mehr.

Man finanziert einem Fremdunternehmer die Zufahrt, die Eltern werden aber im nächsten Jahr wieder bangen müssen?

Ist das unsere zukunftsorientierte, verantwortungsvolle Kommunalpolitik?

Wir wollen, dass Philippsburger Geld für Philippsburg und seine Bürger verwendet wird!

Wir wollen kein problembehaftetes Logistikunternehmen, Arbeitsplätze bekommt man auch durch andere Unternehmen!

Wir wollen, dass Philippsburg für uns lebenswert bleibt.



Liebe Mitbürger,

aus aktuellem Anlass, laden wir Sie heute recht herzlich zu unserem nächsten BI-Treffen ein.

Wenn Sie unserer Sache zugewandt sind,

wenn Sie Ihren aktuellen Lebensraum erhalten möchten,

wenn Sie keine zusätzlichen Gesundheitsgefahren wollen,

wenn Sie an einer Zukunft in und für Philippsburg interessiert sind,

freuen wir uns über Ihr Kommen.

Wir möchten Sie über die tatsächlichen Folgen, die bei der Ansiedlung des Großlogistikers zu erwarten sind, informieren.

Termin: 31. Juli, 19 Uhr, im Fischerheim am Freyersee



Jetzt Mithelfen & mitmachen!

Wer sich mit engagieren möchte, kann uns auch per E-Mail über info@lebenswertes-philippsburg.de erreichen oder über das offizielle Kontaktformular.

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